Bewerbung als Tour Guide, Ramona Furter aus Zürich
Gründerin von Pedal Peak, dem Zürcher Cycling Collective: 331 selbst gefahrene Routen in 12 Ländern, Gruppenausfahrten, Schrauber‑Workshops. Und jedes Jahr ein paar Reisen, die ich von der ersten Etappe bis zum Rückreiseticket selbst baue.
Annecy nach Genf über Cormet de Roselend, Iseran, Galibier und Croix de Fer. 512,7 km, 9871 Höhenmeter, Etappen und Unterkünfte selbst geplant, Gepäck am Rad.
Zehn Tage für zehn Frauen, von fünf Steinhäusern über Paphos aus: fünf geführte Ausfahrten, Technik‑Workshop, Coaching, gemeinsames Abendessen. Ausgeschrieben auf pedal‑peak.com.
Bikepacking auf Pisten, auf Französisch organisiert, mit allem, was unterwegs schiefgehen kann. Dort habe ich gelernt, ruhig zu bleiben, wenn der Plan nicht mehr gilt.
Wenn terranova neue Ziele erschliessen will, auch abseits der klassischen Regionen: Routen suchen, selbst abfahren und zu einer Reise bauen, mache ich ohnehin.
Ihre Anzeige verlangt Tourenführung, Kulturvermittlung, Gästebetreuung und Sicherheit in einer Person. Ihre Story‑Seite verspricht dazu, dass Gäste unterwegs jederzeit die Meinung ändern dürfen, und genau dort zeigt sich, was ein Guide kann.
Aus Ihrer Reisebeschreibung. Uhrzeiten illustrativ.
Km 30, kurz vor Valendas. Ein Gast rollt neben mich. Was höre ich?
Der Gast hört
"Good call. The van will meet us at the next stop in Valendas and take you and your bike on board. We all meet again on the train into Chur."
Ich, auf dem Rad
Der Gruppe sage ich nur: Pause in fünf Minuten. Wer heute kürzer fährt, bleibt Privatsache. Ich halte den Rhythmus und erzähle weiter, denn die Rheinschlucht kommt erst noch.
Der zweite Guide, im Van
Ihr Mercedes-Van, auf Ihrer Ausrüstungsseite als mobiler Stützpunkt mit Anhänger und Ersatzrädern beschrieben, nimmt Gast und Rad in Valendas auf. Ihre eigene Zusage macht es möglich: Gäste dürfen streckenweise im Begleitfahrzeug mitfahren.
Der Gast bekommt einen kleineren Tag, aber keinen schlechteren. Und die Gruppe sieht: Hier darf man die Meinung ändern. Genau dieses Versprechen steht auf Ihrer Story-Seite.
Hauptberuflich Reisegruppen geführt habe ich noch nie. Was ich mitbringe: eigene Camps und Bikepacking‑Wochen, seit Ende 2023 die Gastgeberrolle in meiner eigenen Velo‑Community und über zehn Jahre Verantwortung für Teams und Kundschaft.
Mit internationalen Gästen Englisch; meine eigene Plattform läuft komplett auf Englisch. Mit Ihrem Büro Deutsch. In Frankreich Französisch, B1; bei Kuoni war ich erste Ansprechpartnerin für alle französischsprachigen Filialen.
In Zürich gebe ich Schrauber‑Workshops für Frauen: Reifen, Kette, Schaltung, das Übliche unterwegs. Auf Ihren Touren heisst das: Ich stehe nicht ratlos am Strassenrand, sondern habe das Rad wieder flott, bevor die Stimmung kippt.
Routen, Gruppenausfahrten, Camps und Workshops.
Projekte von der Idee bis zum Launch.
Bikepacking in Togo und Benin, Aufbau des Studios smedium.
E‑Commerce eines Geschäfts von über CHF 100 Mio.
Kundenprojekte mit UBS und Baloise.
Aufbau bis 10 Standorte und 23 Personen.
Promena, Cruspi, Domaco, Kuoni und AMAG; KV‑Lehre bei Bridgestone Schweiz.
Ihre Karriereseite nennt den 31. März als Bewerbungsschluss für den Sommer 2026, und Ihre Saison läuft bereits. Darum mit offenem Visier: Ich bewerbe mich für 2027. Wird 2026 kurzfristig eine Tourenwoche frei, springe ich mit etwas Vorlauf ein.
Ein Videocall genügt für den Anfang. Nach Frankfurt komme ich gerne.
Ihre FAQ beschreibt ein paar Tage Praxis und Theorie. Bis dahin kenne ich Ihre Touren im Detail.
Heute arbeite ich Vollzeit als Projektleiterin. Tourenwochen plane ich mit Vorlauf und halte sie verbindlich.
Meine schönsten Wochen im Jahr sind die, in denen ich morgens aufs Rad steige und abends weiss, dass es allen gut ging. Bisher mache ich das neben dem Job: eine Woche Alpen, ein Camp im Herbst, Ausfahrten am Wochenende. Als Guide bei terranova würde ich es richtig machen, mit Ihren Gästen, Ihren Touren und einem Team, das dasselbe liebt.
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